Yulia Ostheimer

Info

Grenzüberschreitung an künstlerischen Hochschulen

Visualisierung wissenschaftlicher Erkenntnisse

Ein rosa und ein graues Poster mit schwarzer Typografie liegen auf einer Treppe.

Künstlerische Hochschulen in Deutschland sind keine diskriminierungsfreien Räume. Das zeigt eine Studie1 der Psychologin und Forscherin Marina Fischer vom Wissenschaftszentrum Berlin für Sozialforschung (WZB).

In enger Zusammenarbeit mit der Forscherin und Kommilitonin Laura Quade wurden die wissenschaftlichen Ergebnisse aus einer Onlineumfrage visuell dargestellt. Daraus entstand ein Heft mit Infografiken und begleitende Poster mit QR-Code zur digitalen Version.

Drei schwarze Hefte mit weißem Titel liegen übereinander aufgefächert auf einer weißen Stahltreppe.
Hefte „Grenzüberschreitungen an künstlerischen Hochschulen. Studienergebnisse“
Aufgeschlagene Doppelseite des Hefts: linke Seite nummeriert mit '3' und rechte Seite mit dem Wort 'Ergebnisse' in großer schwarzer Schrift.
Kapiteltrenner: Ergebnisse der Studie
Aufgeschlagene Doppelseite: Linke Seite: "92% der Teilnehmenden haben eine oder mehrere der erhobenen Formen von Grenzüberschreitung erfahren." "535 von 611 Studierenden haben die Frage beandwortet." Rechte Seite: Infografik: Alle 611 Teilnehmenden sind als Kreise dargestellt. 491 haben Grenzüberschreitung erfahren. Diese sind mit einem Stift markiert worden. 44 haben keine Grenzüberschreitung erfahren. Diese sind ohne ein Kreuz. Die restlichen Kreise sind farblich herrabgesetzt und deuten darauf hin, das diese Anzahl die Frage nicht beanwortet hat.
Infografik zu Studienergebnis: Erfahrungen von Grenzüberschreitung
Aufgeschlagene Doppelseite: Links: In großer Schrift Frage zu diskriminierung, Rechts in klein die Antwortmöglichkeiten.
Frage aus der Studienumfrage von 2022
Aufgeschlagene Doppelseite: Links: "600 von 611 Studierenden haben die Frage beantwortet." "Diese sexuellen Identiäten gaben die Teilnehmenden an:" Rechts: Infografik: Die Teilnehmenden werden wieder als Kreise dargestellt. "354 hetero" Die Anzahl der Kreise wurden mit einen Stift umkreist und bilden so einen zusammengehörenden Block. Der nächste Block ist: "217 lesbisch, schwul, bisexuell, asexuell oder pansexuell" "29 keine Angabe" und ganz oben wieder heller abgesetzt die Personen die nicht beanwortet haben.
Infografik zu Daten der Teilnehmenden: sexuelle Identität
Definition: Sexuelle Belästigung
Aufgeschlagene Doppelseite: Links: "HateAid", QR-Code in der mitte. Rechts: kurzer Text über die Anlaufstelle und darunter eine Tabelle mit Schwerpunkt, Zielgruppe, Sprachen, Kriesenhotline,...
Vorstellung externer Anlaufstellen auf rosa Papier: HateAid

Hefte und die Poster wurden Anfang März 2025 als Feedback und Dankeschön für die Teilnahme an der Studie an alle künstlerischen Hochschulen in Deutschland geschickt. 

Das digitale Heft gibt es kostenlos zum Download und kann in der UdK-Universitätsbibliothek ausgeliehen werden und im feministischen Archiv FFBIZ Berlin angeschaut werden. Auch die Poster können runtergeladen, ausgedruckt und aufgehängt werden, um die Studienergebnisse sichtbar zu machen.

↓ Heft (PDF 3,6 MB)
↓ A2-Poster (PDF 939 KB)

Mit der Verbreitung soll Aufmerksamkeit auf die Missstände gerichtet werden, um eine sensible, offene und laute Kommunikation darüber zu fördern.

Schwarze Hefte mit weißer Schrift und gefaltete Poster in rosa und grau in offenen Kartonen auf Fußboden.
Hefte und Poster
Offener Versandumschlag, zwei Poster und ein Heft.
Versand an alle künstlerischen Hochschulen in Deutschland
Graues und Rosa Poster hängen an einer grauen Tür.
Poster mit QR-Code zum digitalen Heft

Das Projekt entstand im Rahmen des Visual Society Programs (VISOP). Einer interdisziplinären Zusammenarbeit der Informationsdesignklasse der Universität der Künste Berlin (UdK) und dem Wissenschaftszentrum Berlin für Sozialforschung (WZB). Gemeinsam mit der Kommilitonin Laura Quade und der Forscherin Marina Fischer wurde das Projekt realisiert.

Titel

Grenzüberschreitungen an künstlerischen Hochschulen

Jahr

2024–2025

Kontext

Visual Society Program (VISOP)

Zusammenarbeit

Marina Fischer (Forschung), Laura Quade (Design)

Medium

Heft (116 mm x 181 mm), 151 Seiten, Poster

Tätigkeiten

Wissenschaftskommunikation, Infografiken, Editorial

Quellenangabe

Fischer, M., Quade, L., & Ostheimer, Y. (2025). Grenzüberschreitungen an künstlerischen Hochschulen. Studienergebnisse. https://doi.org/10.25624/KUENSTE-2359

Download

↓ Heft (PDF 3,6 MB), ↓ A2-Poster (PDF 939 KB)

Einsehbar

UdK-Universitätsbibliothek Berlin, Feministisches Archiv FFBIZ Berlin

  1. Fischer M, Veit S, Buspavanich P, Stadler G (2025) Turning the spotlight: Hostile behavior in creative higher education and links to mental health in marginalized groups. PLoS ONE 20(1): e0315089. https://doi.org/10.1371/journal.pone.0315089